Solidarität mit den palästinensischen Gefangenen

Unser Schreiben an:

- Bundespräsident

- Außenminister

- Politiker (MdB aus Sachsen-Anhalt und alle Parteien im Auswärtigen Ausschuss)

- Presse

 

 

Solidarität mit den palästinensischen Gefangenen

(Erklärung der Mitgliederversammlung am 6. Mai 2017 in Magdeburg)

Über 1000 politische Häftlinge, die zum Teil ohne Prozess in Israel eingesperrt und in Isolationshaft gehalten werden, haben am 17. April 2017 einen Hungerstreik begonnen.

Es gibt 6.500 politische Gefangene in 24 israelischen Gefängnissen, darunter sind 300 Kinder unter 18 Jahren, 28 Journalisten und 13 Mitglieder des Parlamentes.

Wir solidarisieren uns mit den politischen Gefangenen und fordern dazu auf

  • die Haftbedingungen zu verbessern und die Isolationshaft aufzuheben;
  • die Gefangenen in sog. Administrativhaft sofort frei zu lassen;
  • dass die Häftlinge von ihren Anwälten und Angehörigen besucht werden dürfen.
  • dass die Behörden fair und menschlich mit den Gefangenen umgehen.

Wir meinen, dass die deutsche Bevölkerung über den Hungerstreik und seine Ursache durch die Medien umfassend informiert werden sollte.

Wir fordern die deutsche Politik auf - insbesondere Bundespräsident Steinmeier bei seiner aktuellen Nahost-Reise - im Rahmen Ihrer Möglichkeiten auf Israel einzuwirken, um eine humanitäre Lösung zu erreichen.

Für die Anerkennung des Staates Palästina durch die Bundesrepublik Deutschland und für die Freilassung aller gewaltfreien politischen Gefangenen.

Wir möchten gern mit Ihnen in den Dialog treten und bitten daher um eine zeitnahe Beantwortung, ob Sie uns unterstützen werden.

 

Mit freundlichen Grüßen

Freunde Palästinas
Axel Schneider (Vorsitzender)