PLO: Organisation zur Befreiung Palästinas

Auf der Gipfelkonferenz im Januar 1964 wurde der Entschluß gefaßt, eine palästinensische Befreiungsorganisation zu gründen, die als offizielle Vertretung des arabischen Volkes von Palästina anerkannt werden, aber unter der Kontrolle der arabischen Liga stehen sollte.

Am 28. Mai 1964 trat der 1. palästinensische Nationalrat zusammen und beschloß die Gründung einer "Organisation zur Befreiung Palästinas", ein "Grundgesetz" für die palästinensische Befreiungsarmee.

Chef dieser Organisation war "Ahmed Al-Shoqairi", der am 24. Dezember 1976, nach dem 6-Tage-Krieg, zurückgetreten ist. Daraufhin wurde "Yassir Arafat", Chef der im Jahre 1958 in Kuwait gegründete "FATAH", "Bewegung zur Befreiung Palästinas", zum Chef der PLO gewählt.

In der Zeit von 1970 bis 1974 konzertierte sich die PLO darauf, immer als einziger legitimer Vertreter des palästinensischen Volkes aufzutreten, besonders nach den Geschehnissen des sog. schwarzen Septembers 1970 und dem Vorschlag von König Hussain 1972, der als "Das vereinigte Reich Vorschlag bekannt wurde.

Im November 1974 erkannte die 7. arabische Gipfelkonferenz die PLO als einzigen legitimen Vertreter des arabischen Volkes von Palästina an.

Im November 1974 beschloß die UN-Vollversammlung, der PLO einen Beobachterstatus bei allen von der UNO veranstalteten internationalen Konferenzen einzuräumen.