Obama vorsichtiger mit Kritik an Israel als zuvor

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Die von den USA vermittelten Friedensgespräche zwischen den Palästinensern und Israel waren in Obamas erster Amtszeit 2010 im Streit um die Siedlungspolitik zusammengebrochen. Israels damaliger und heutiger Regierungschef Netanjahu hatte einen halbjährigen Baustopp in den 1967 eroberten Gebieten ausgerufen, um die Verhandlungen in Gang zu bringen, danach die Bautätigkeit aber wieder erlaubt. Die Palästinenser machen einen Baustopp zur Bedingung für ihre Rückkehr an den Verhandlungstisch. Abbas bekräftigte dies am Donnerstag.

Obamas Israel-Kritik fiel damit in Ramallah deutlich vorsichtiger aus als in seiner ersten Amtszeit. In seiner Kairoer Rede hatte er 2009 erklärt, die USA akzeptierten nicht die Legitimität des fortgesetzten Siedlungsbaus. Zudem hatte er offen für einen Baustopp in den besetzten Gebieten plädiert.

www.freunde-palaestinas.de, 21.03.2013