Palästinenser ziehen erste Konsequenzen: keine Beziehungen zu USA und Israel

Als Reaktion auf den Deal von Donald Trump wollen die Palästinenser alle Beziehungen zu Israel und den USA abbrechen. Zur Begründung sagte Palästinenserpräsident Mahmud Abbas auf einer Dringlichkeitssitzung der Außenminister der Arabischen Liga, frühere Abmachungen und internationales Recht würden nicht eingehalten.

Die Ankündigung betreffe auch die Sicherheitsfragen, sagte Abbas in Kairo. "Wir haben die israelische Seite darüber informiert, dass es keinerlei Beziehungen zu ihr und den USA mehr geben wird - einschließlich der Sicherheitsbeziehungen. Israel werde als Besatzungsmacht der Palästinensergebiete die Verantwortung tragen müssen.

Abbas habe zwei Nachrichten an die USA und Israel geschickt, sagte der Präsident. Es werde keine Beziehungen zu beiden Staaten mehr geben, weil frühere Abmachungen und internationales Recht nicht eingehalten würden. Dies gelte auch für Sicherheitsabkommen.

Israel hatte 1967 während des Sechstagekriegs unter anderem das Westjordanland, Ostjerusalem und den Gazastreifen erobert. Die Vereinten Nationen stufen die Gebiete als besetzt ein. Die Palästinenser wollen in Westjordanland und im Gazastreifen einen unabhängigen Staat mit der Hauptstadt Ostjerusalem ausrufen.