Palästina ist nicht zum Verkaufen!

Auf den Straßen in Ramallah zeigten die Menschen auf Demonstrationen, was sie vom Workshop der US-Regierung halten: gar nichts. Auf der Konferenz in Bahrain wird zwar über die Palästinenser gesprochen - aber nicht mit ihnen. Die Palästinensische Autonomiebehörde boykottiert die Veranstaltung, genauso wie ein Großteil von Geschäftsleuten.

"Wir haben realisiert, dass dieser Wirtschafts-Workshop in Bahrain Nonsens ist", sagt Mohammed Schtiya, der palästinensische Ministerpräsident. "Das Papier ist eine theoretische Abhandlung, die 60 Milliarden US-Dollar fordert. Wir wissen nicht, woher das Geld kommen soll. Aber wir wissen, dass die wirtschaftlichen Probleme Palästinas mit den israelischen Maßnahmen zu tun haben".

Im Plan der US-Regierung gäbe es keinen Verweis auf die Besatzung oder israelische Siedlungen. "Dieser Workshop soll die Siedlungen politisch weißwaschen und die Besatzung legitimieren", sagt Schtiya.