Marsch der Rückkehr: Es sei ein Massaker, verübt am palästinensischen Volk.

Es sei ein Massaker, verübt am palästinensischen Volk. So beschreibt es zumindest der palästinensische UN-Vertreter Riyad Mansour. Am Nachmittag New Yorker Zeit trat er an das Rednerpult vor der Tür des Sicherheitsrates, des Gremiums also, dem er vorwirft, nichts zu tun, um die Gewalt zu stoppen und die Vorfälle unabhängig zu untersuchen, nicht also allein durch Israel.

"Unserer Meinung nach ermutigt der Sicherheitsrat Israel, mit dem Angriff auf unser Volk weiterzumachen, indem er seine Verantwortung auch weiterhin nicht wahrnimmt. Wir lehnen das ab", sagte Mansour. Vor einer Woche war der Sicherheitsrat nur ein paar Meter von diesem Rednerpult entfernt zusammen gekommen - ergebnislos. Eine Erklärung, die den UN-Generalsekretär mit einer unabhängigen Untersuchung beauftragt hätte, wurde nicht verabschiedet.

Kuwait hatte damals die Dringlichkeitssitzung des Sicherheitsrates verlangt. Der kuwaitische UN-Botschafter steht auch jetzt wieder verlässlich an der Seite des palästinensischen Kollegen: "Erneut wiederholen wir die Aufforderung des Generalsekretärs nach einer unabhängigen und transparenten Untersuchung dieser Vorfälle. Außerdem ist es wichtig, Palästinensern internationalen Schutz zu gewähren."