Bundesregierung kritisiert Siedlungsausbau im Westjordanland

Die Bundesregierung hat die israelischen Pläne für einen erheblichen Ausbau der israelischen Siedlungen im besetzen Westjordanland kritisiert.

Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes sagte in Berlin, man habe die Beschlüsse der israelischen Regierung mit großer Sorge zur Kenntnis genommen. Wer im Nahostkonflikt einseitige Tatsachen schaffe, erschwere künftige Friedensverhandlungen zusätzlich.

Die Regierung in Jerusalem hatte gestern nach Angaben israelischer Menschenrechtsgruppen den Bau von mehr als 1.100 neuen Wohnungen im Westjordanland genehmigt. Der Bau weiterer 650 Wohnungen wurde ausgeschrieben.