Besatzungssoldaten ermorden zwei Palästinenser

Israelische Besatzungssoldaten erschossen am Freitag zwei Palästinenser und verwundeten ungefähr 60, teilte das Gesundheitsministerium in Gaza mit. Demnach stieg die Anzahl der seit Washingtons Anerkennung von Jerusalem als Israels Hauptstadt getöteten Palästinenser auf 10.

Am Freitag ermordeten israelische Schüsse zwei Palästinenser bei Protesten im südlichen Gaza-Streifen, teilte ein Sprecher des palästinensischen Gesundheitsministeriums der Nachrichtenagentur Reuters mit. Die Zahl der Verwundeten lag seinen Angaben zufolge bei 120, wovon die Hälfte mit scharfer Munition angeschossen wurde und der Rest von Gummigeschossen oder Tränengas getroffen wurde.

Nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsbeamten hat sich die Zahl der Palästinenser, die seit dem 6. Dezember durch israelische Schüsse ermordet wurden, durch die Todesfälle vom Freitag im Gazastreifen auf 10 erhöht. Auf israelischer Seite gab es bisher keine Todesopfer oder schwerwiegende Verletzungen.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International forderte die israelischen Behörden am Freitag auf, die Anwendung "übermäßiger Gewalt" einzustellen.