Israel: Die Palästinenser dürfen nicht feiern

Bei erneuten Ausschreitungen am Al-Haram Al-Sharif in Jerusalem sind nach Angaben des Roten Halbmondes mindestens 100 Menschen verletzt worden.

Als Reaktion auf den Abbau der Metalldetektoren hatten muslimische Geistliche und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas dazu aufgerufen, wieder am Al-Haram  zu beten und den Boykott zu beenden. Daraufhin strömten Tausende Muslime zur Al-Aksa-Moschee. Einige kletterten auf das Dach und schwenkten palästinensische Flaggen. Das was die israelischen Besatzer nicht ertragen können.

Die Menschen seien durch Gummimantelgeschosse israelischer Polizisten getroffen worden und hätten Tränengas eingeatmet, teilte der palästinensische Rettungsdienst Roter Halbmond am Donnerstagnachmittag mit. Die Soldaten der israelischen Besatzung trieben die Palästinenser nach Medienberichten mit Schlagstöcken auseinander. Außerdem entfernten sie  die gehissten palästinensischen Flaggen auf den Moscheen.