UNO drängt auf Lösung vor Freitag

Der UN-Beauftragte für den Friedensprozess im Nahen Osten, Nikolaj Mladenow, hatte zuvor darauf gedrängt, eine Lösung für den aktuellen Konflikt vor den nächsten Freitagsgebeten zu finden - da sonst eine neue Eskalation drohe. Er warnte davor, die Vorkommnisse als örtliches Problem zu unterschätzen. Sie hätten vielmehr internationale Sprengkraft.

"Die mögen sich vielleicht auf ein paar Hundert Quadratmetern in Jerusalem abspielen, aber sie beeinflussen Hunderte von Millionen, wenn nicht Milliarden von Menschen auf der ganzen Welt", sagte Mladenow. "Sie haben das Potenzial für katastrophale Auswirkungen (...) weit jenseits des Nahen Ostens."

Die Aufstellung der Metalldetektoren hatte Palästinenser und Teile der muslimischen Welt in Wut versetzt und Unruhen ausgelöst, bei denen vier Palästinenser und drei israelische Siedler getötet wurden.