Israel installiert neue Überwachungskameras

Im Streit über Sicherheitskontrollen an der Al-Aksa Moschee in Jerusalem hat die israelische Besatzung neue Überwachungskameras am Eingang zur heiligen Stätte angebracht. Es ist offen, ob die Kameras die umstrittenen Metalldetektoren ersetzen oder ergänzen sollen.

Die Palästinenser lehnen beide Maßnahmen ab. Die Verschärfung der Sicherheitschecks hatte nach dem Freitagsgebet zu schweren Ausschreitungen geführt. Vier Palästinenser starben, 400 wurden verletzt. Israel hatte nur Männern über 50 und Frauen den Zutritt zur Al-Aksa-Moschee gestattet. Al-Aksa-Moschee und Felsendom auf dem Plateau werden von den Muslimen als heilige Stätten verehrt.