Siedler überfallen wieder palästinensische Landwirtschaften

Am heutigen Mittwoch zerstörten jüdische Siedler Olivenbäume und Schutzmauern vor dem Ort Haloul – nördlich von Hebron. So der Grundeigentümer.

Eine Gruppe Siedler aus der illegal auf palästinensischem Boden errichteten zionistischen Siedlung Karmei Tzur, drangen auf das Land vor und fällten mehrere 40-jährige Olivenbäume und zerstörte die schützenden Natursteinmauern um das Gelände.

Ma’an wurde berichtet, dass der betroffene Besitzer des Olivenhains seit langer Zeit immer wieder Anzeigen über Siedlerangriffe auf landwirtschaftlich genutztes Land erstattete, die auch angenommen wurden. Der Erfolg: Er darf sein Land jetzt nur noch nach vorheriger Absprache mit der zuständigen israelischen Seite betreten!

Währenddessen betraten Siedler des Außenpostens Bait Yasha in Hebron das Land von Abu Haikal und bearbeiteten den Grund als ob es ihr eigener wäre. Ein Wasseranschluß zur Bewässerung wurde zur benachbarten jüdischen Siedlung verlegt. Gleichzeitig wurden Gemüsepflanzen angesät.

Der Besitzer erzählte, dass sie seit 10 Jahren immer wieder von Siedlerbanden heimgesucht wurden.

Wiederholt bat er örtliche und internationale Organisationen um Hilfe, diese Angriffe zu beenden, die doch nur die Bewohner zum Verlassen ihres Landes zwecks Siedlungsvergrößerungen drängen sollen.