Abbas bekräftigte seine Haltung

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Präsident Mahmoud Abbas versicherte, die Palästinenser seien bereit, ihre Verpflichtungen im Friedensprozess einzuhalten, um eine Zwei-Staaten-Lösung zu ermöglichen. Der israelische Siedlungsbau stelle jedoch ein "katastrophales" Hindernis auf dem Weg zum Frieden dar. Abbas bekräftigte seine Haltung, dass eine Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen ohne einen Stopp des Siedlungsbaus für ihn ausgeschlossen sei.

Abbas erwiderte unmittelbar nach der Ansprache Obamas, dass sich die Position der Palästinenser bezüglich der Siedlungen nicht geändert habe. "Es ist nicht nur unsere feste Meinung, dass diese Siedlungen illegal sind. So wird weltweit geurteilt. Jeder sieht die Siedlungen nicht nur als ein Hindernis, sie sind mehr als ein Hindernis für eine 2-Staatenlösung."

"Wir fordern doch nichts außerhalb internationaler Legitimität. Es liegt in der Verantwortung israelischer Regierungen, die Siedlungsaktivitäten aufzuhalten. Vorher sind Gespräche wenig hilfreich."

Er fügte hinzu: "Wir hoffen, dass Israels Regierung das auch versteht. Wir hoffen, dass sie auf die vielen Meinungen in Israel hört, die ebenfalls von der Illegalität der Siedlungen sprechen."

Es wurde heute in der New York Times ein Bericht veröffentlicht, der suggeriert, dass Abbas Obama um Hilfe bitten wird, um ein dauerhaftes Einfrieren der Siedlungsbauten von dem PM Israels zu erreichen. Aber Abbas stellte eindeutig während des Treffens mit Obama klar: "Wir sprachen über die Siedlungen mit Präsident Obama und wir machten unsere Position deutlich, nach der wir eine Lösung erreichen können."

"Wir geben unsere Vision nicht auf, nicht jetzt und nicht später!"

Im Weiteren beschrieb Abbas das Treffen mit Obama als positiv und sagte, dass er den Raum mit neuer Zuversicht verlassen habe, dass die USA … bei der Beseitigung von Hindernissen für einen gerechten Frieden helfen werde.

 

www.freunde-palaestinas.de, 21.03.2013