Kritik an Israels Siedlungsbau

Der amerikanische Präsident kritisierte die israelische Siedlungspolitik. "Wir halten die Siedlungsaktivitäten nicht für etwas Konstruktives oder Angemessenes, für etwas, das den Friedensprozess voranbringen könnte." Das wichtigste Ziel müsse es sein, Souveränität für die Palästinenser und Sicherheit für die Israelis herzustellen. "Wenn wir das hinbekommen, dann haben wir auch eine Lösung für die Siedlungsfrage", sagte Obama.

www.freunde-palaestinas.de, 21.03.2013

Obama: Palästinenser haben ein Recht auf eigenen Staat

US-Präsident Barack Obama hält eine Zwei-Staaten-Lösung im Nahen Osten nach wie vor für realisierbar. Bei einem Besuch in Ramallah bekräftigte der US-Präsident das Recht der Palästinenser auf einen eigenen Staat.


Auf Basis der Gespräche, die er mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas geführt habe, sei er der Meinung, dass die Möglichkeit der Zwei-Staaten-Lösung weiterhin bestehe, sagte Obama am zweiten Tag seiner Nahostreise.

 


Nach einem Treffen mit Abbas betonte Obama, die Palästinenser verdienten "ihren eigenen Staat". Er sei deshalb ins Westjordanland gereist, "weil die USA zutiefst hinter der Schaffung eines unabhängigen und souveränen palästinensischen Staates" stünden. Das palästinensische Volk verdiene ein "Ende der Besatzung und der damit einhergehenden täglichen Demütigungen".

www.freunde-palaestinas.de, 21.03.2013