Israel mordet gezielt in Gaza

Die Luftstreitkräfte der israelischen Besatzung haben bei einem Luftangriff einen Palästinenser im Gazastreifen gezielt ermordet.

Der gezielte tödliche Angriff im Flüchtlingslager Schatie westlich von Gaza-Stadt galt nach Angaben von Anwohnern und der israelischen Besatzungsarmee einem Palästinenser. Der 24-Jährige wurde Anwohnern zufolge auf seinem Motorrad getroffen.

Siedler bei Nablus erstochen

Bei einem Streit im Westjordanland zwischen israelischen Siedlern und einen Palästinenser wurde am Dienstag einen Siedler erstochen. Nach Angaben der israelischen Besatzung ging der Palästinenser in der Nähe des Kontrollpunktes Tapuach südlich von Nablus auf einen bewaffneten Siedler los. Er habe dem Siedler mit dem Messer tödliche Verletzungen zugefügt und ihm seine Waffe entrissen. Anschließend habe er mit der Waffe des Siedlers auf Besatzungssoldaten gefeuert, erklärte die Polizei der israelischen Besatzung.  Die hätten ihn verletzt.

Kurz danach versammelten sich Siedler aus Jizchar und bewarfen palästinensische Autos mit Steinen, berichtete ein AFP-Korrespondent. Ein Palästinenser-Vertreter in der Stadt Nablus erklärte, die Siedler hätten unter anderem einen Schulbus angegriffen und die Scheiben eingeworfen. Auch sei versucht worden, ein Haus in Brand zu setzen. Insgesamt habe es Übergriffe in vier Ortschaften gegeben.

Besatzung ließ 3 Häuser in Jerusalem abreißen

Nur wenige Tage nachdem die EU-Delegation ihre tiefe Besorgnis über die Verschärfung der israelischen Abrissvorhaben von palästinensischen Wohnhäusern im besetzten Ostjerusalem kund tat, ordnete die Stadtverwaltung der israelischen Besatzung am heutigen Montag den Abriss Dreier palästinensischer Wohnhäuser in al-Tur unter dem üblichen Vorwand der des Bauens ohne Genehmigung an.

Die Betroffenen berichteten von einer großflächig angelegten Absperrung des Areals durch zionistische Polizeikräfte, während Bulldozer mit ihrer Arbeit begannen. Eines der Häuser wurde vor 12 Jahren errichtet.

“Wir waren überrascht als die Polizei auftauchte und die sofortige Räumung anordnete. Die angekündigten Abrissarbeiten waren durch ein israelisches Gericht bis September verschoben worden, bis zu diesem Termin sollten die Genehmigungsverfahren abgeschlossen sein!“

Siedler zündeten 10 Fahrzeuge in Jerusalem an

Israelische Siedler setzten in der Nacht zum Sonntag in Jerusalem Fahrzeuge der Vereinten Nationen während der Feier eines jüdischen Festes in Brand.

Maysa Abu Ghazali vom Wadi Hilweh Informationszentrum berichtete, dass ihm UNO-Mitarbeiter die Zerstörung von 9 ihrer Fahrzeuge bestätigt hätten.

Die UN-Niederlassung gab bis zur Stunde keine Erklärung zu diesem Vorkommnis ab!

Mahmoud Mughrabi, der Besitzer dieser Fahrzeuge, erklärte, dass das Haus seines Cousins ebenfalls Feuer gefangen habe.

3 Palästinenser wurden durch diesen Anschlag verletzt. Sie mussten zur Versorgung der Brandverletzungen in ein Hospital gebracht werden.

Die israelische Polizei unternahm nichts und wartet einen Bericht der zuständigen Feuerwehr ab.

Keine Familienbesuche für Gefangene aus dem Gazastreifen

Israelische Behörden annullierten Besuchsgenehmigungen der Familienangehörigen von Häftlingen aus dem Gazastreifen, die ihre Söhne in israelischen Gefängnissen besuchen wollten, so das Rote Kreuz am heutigen Montag mit.

Der Sprecher des ICRC, Nasser Nijam, berichtete heute in Jerusalem, dass Israel die Angehörigen heute informiert habe, dass Familienbesuche wegen der Schließung des Grenzübergangs von Bait Hanoun/Erez nicht mehr möglich sein werden.

Israel schloß alle Übergänge nach Gaza als Strafe für den Abschuß einer Rakete aus dem Küstenstreifen nach Israel hinein.