Dutzende Verletzte nach Zusammenstößen bei Bethlehem

Angaben medizinischer Einsatzkräfte nach wurden heute bei Zusammenstößen in al-Khader – südlich von Bethlehem – Dutzende Palästinenser verletzt.

Ein Sprecher des Roten Kreuzes sagte gegenüber Ma’an, dass die Besatzungssoldaten mit Tränengasgranaten und den mit Gummi ummantelten Stahlgeschossen auf die Jugendlichen feuerten.

Es kam dadurch zu Verletzung an den Beinen, im Brustbereich und am Kopf. 5 Kinder einer einzigen Familie wurden durch das Einatmen von Tränengas verletzt. Allerdings wurden Scheiben eines Ambulanzfahrzeuges gezielt zerschossen.

Eine Sprecherin der Besatzungstruppen erklärte, dass 15 Palästinenser mit Steinen geworfen hätten und die Soldaten haben zu ihrer Verteidigung mit allen vorgesehenen Aufstandsbekämpfungsmittel geantwortet. Von Verhaftungen und anderen Verletzungen gab sie keine Informationen.

 

7 Verletzte bei Zusammenstößen bei Hebron

In Beit Ummar kam es gestern zu Zusammenstößen, in deren Verlauf 7 Palästinenser verwundet wurden. Die Verletzungen wurden durch den Beschuss mit den so genannten Gummigeschossen und Tränengas verursacht.

Einer wurde auf der Flucht vor der Besatzungssoldaten angeschossen. 2 der Männer mussten in ein nahe gelegenes Hospital gebracht werden.

 

Israel verhaftet wieder quer durch die Westbank

Besatzungsstreitkräfte verhafteten heute wieder 11 Palästinenser in den Westbankstädten Hebron, Jenin und Tobas. Zeugen berichteten, dass israelische Besatzungstruppen in Hebron einrückten und in verschiedenen Stadtteilen 8 Männer verschleppten. Darunter einen Jungen von 13 Jahren,  zwei 18-jährige und einen 20-jährigen.

In Jenin drangen die Besatzungssoldaten am frühen Morgen in ein Haus ein und verhafteten einen 23-jährigen, nachdem sie in ihrer eigenen Gründlichkeit das Familien-Wohnhaus durchsuchten und Einrichtungsgegenstände zerschlugen.

Aus Tobas wird die Verhaftung von 2 Palästinensern gemeldet.

Bethlehem-Marathon: Verbot für 26 Läufer aus Gaza

Israel hat 26 Läufern aus dem Gazastreifen die Reise ins Westjordanland zum Bethlehem-Marathon (21. April) untersagt. Solchen Anfragen würde nur in Fällen von "außergewöhnlichen humanitären Gründen" Erlaubnis erteilt, hieß es von der zuständigen Behörde des Verteidigungsministeriums der israelischen Besatzung.

Für das Rennen, das an der Geburtskirche beginnt, haben sich insgesamt mehr als 400 Starter angemeldet, nach Angaben der Organisatoren kommt die Hälfte von ihnen aus Palästina. Die Marathon-Strecke führt an mehreren Flüchtlingslagern vorbei.

3 Raketen treffen Eilat – Eisenkuppel versagt

Drei aus Ägypten abgeschossene Raketen sind am Mittwochmorgen in Eilat eingeschlagen, as berichtete der israelischen Armeesender. Es habe weder Opfer noch nennenswerte Schäden gegeben, teilte eine Armeesprecherin der israelischen Besatzung mit.

In der Stadt heulten die Luftschutzsirenen, und der Flughafen wurde vorübergehend geschlossen.

Die stationierte Raketenabwehr-Einheit vom Typ Eisenkuppel hat offenbar versagte. Die Geschosse seien nicht abgefangen worden, hieß es in militärischen Kreisen. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür zunächst nicht.