„Sie werden uns nicht brechen!“

Es ist eine Hexenjagd gegen Friedens- und Menschenrechtsaktivisten. Die Regierung steht dahinter. Die Hauptmedien helfen mit, dies zu schüren. Es begann mit Gesetzen, die speziell linke Organisationen angreifen, auch die Reservistengruppe „Breaking the Silence“. Ein neues Stadium ist mit einer TV-Sendung vor zwei Wochen  erreicht worden.

Der Menschenrechtsverteidiger Ezra Nawi ist einer der unermüdlichen Ta’ayush-Aktivisten, die die Palästinenser in den südlichen Hebroner Bergen unterstützen, dass ihre Hütten nicht zerstört und sie nicht vertrieben werden. Es kam heraus, dass die Gruppe infiltriert worden war, und dass Nawi  in die Pfanne gehauen wurde.

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Jüdische Siedler gegen Negev-Beduinen – Zerstörung von Feldern

Qatamat, Israel//Es ist eine kleine helle Glühbirne innerhalb  einer Wellblechstruktur, wo Salman Maabda die Besucher empfängt. Sie ist an die Batterie seines Wagens angeschlossen, weil sein Heim nicht an die Stromleitung angeschlossen ist.

Er hat auch kein fließendes Wasser und er muss den Traktor benützen, um den Wassertank  entlang felsigen Hügeln auf ungeteerten Straßen ziehen, um seine Familie zu versorgen.

Herrn Maabdas Kampf teilt er mit schätzungsweise 100 000 arabischen Beduinen in Israels südlicher Negevwüste. Die Beduinen leben in 34 Dorfgemeinschaften, die der Staat sich weigert, anzuerkennen, weil er behauptet, das sei sein Land.

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Hexenjagd gegen Aktivisten vom linken Flügel

Wenn eines Tages die Dinge außer Kontrolle geraten, werden einige  bedauern, dass sie kollaborierten oder einfach daneben standen, aber dann wird es zu spät sein.

Die Behandlung des Verhafteten vom linken Flügel ist der Prolog zu einem Stasi-Staat.  Die fortlaufenden Ereignisse, die die Anti-Besatzungs-Organisationen umgeben, sind  wie eine Hexenjagd. Es gibt keine andere Art und Weise, den Wahnsinn der Kampagnen zu beschreiben, die Israel unternimmt, als es mit diesen harschen Ausdrücken zu beschreiben.

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Die Kluft, die immer weiter wird

IN JEDER Liste von Israels bedeutendsten Frauen würde Ilana Dayan an prominenter Stelle stehen.

Dayan (Keine Verbindung zum verstorbenen General mit dem Augenverband) ist  die Redakteurin  von einem der repräsentativsten Fernsehprogramme. Während das israelische  Fernsehen im Allgemeinen langsam in einen Morast stupider „Realitäts“-Unterhaltung sinkt, steht ihr Programm  mit Namen „Uvdah“  („Tatsache“)  wie ein Leuchtturm von verantwortlichem, investigativem Journalismus, und zwar von der Ar, von der mein  einst wöchentliches Nachrichten Magazin bekannt war.

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Israel ahndet Mord an Teenager

Die Grausamkeit der Hasstat schockte ganz Israel und versetzte viele Palästinenser in Aufruhr. Nach dem Mord an dem 16-jährigen Teenager Mohammed Abu Chedair, der am 2. Juli 2014 vor seinem Elternhaus im Ost-Jerusalemer Stadtteil Schuafat von drei Israelis überwältigt, verschleppt, misshandelt und schließlich bei lebendigem Leib verbrannt worden war, tobten in dem arabischen Viertel tagelang wütende Straßenkrawalle. Die Täter waren bald gefasst und geständig. Bei einem von ihnen entdeckte die Polizei sogar das Handy des Opfers.

Doch der Prozess zog sich anderthalb Jahre hin. Am Montag nun sprach das Bezirksgericht in Jerusalem zwei minderjährige Angeklagte für schuldig. Das Strafmaß soll im Januar verkündet werden. Auch den Dritten im Bunde, der als eigentlicher Anführer gilt, sahen die Richter als überführt an. Ob der 31-jährige Josef Haim Ben-David aus der Westbank-Siedlung Adam je eine Strafe hinter Gefängnisgittern verbüßen muss, ist allerdings offen. Quasi in letzter Minute, am Ende der Beweisaufnahme, hatte sein Anwalt ein psychiatrisches Gutachten eingereicht, wonach sein Mandat an einer Aggressionsstörung leide und nicht zur Verantwortung gezogen werden könne. Darüber muss das Gericht nun erst entscheiden, bevor es ein Urteil gegen den Haupttäter fällt.

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