Hühnerkot

WENN EIN  hochrangiger  Regierungsbeamter eines Landes den Führer eines anderen Landes  „Chickenshit“ (Hühnerscheiße) nennt, könnte vermutet werden, dass die Beziehungen zwischen den beiden Ländern nicht zum Besten stehen. Tatsächlich könnten sie irgendwie weniger als  herzlich angesehen werden.

In dieser Woche geschah es. Ein  ungenannter sehr hochrangiger US-Beamter sagte dies in einem Interview mit dem geachteten amerikanischen Journalisten, der den sehr jüdischen Namen Jeffrey Goldberg trägt.

Kein hochrangiger Funktionär würde solch einen Ausdruck  ohne die ausdrückliche Genehmigung des Präsidenten der USA veröffentlichen.

Die Geschichte hat viele seltsame Beziehungen zwischen Nationen gesehen. Aber ich wage zu behaupten, dass keine seltsamer ist, als die bestehende zwischen Israel und den USA.

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Israel und das Völkerrecht

Kriegsverbrecher müssen zur Verantwortung gezogen werden

 

Oder: wie Kriegsverbrecher das Lebens genießen.

Als Rechtsanwältin arbeitend, bin ich fast 23 Jahre lang Zeugin  für Israels Nichtbeachtung des Völkerrechts in den von Israel 1967 besetzten Gebieten geworden. Die Zerstörung von Häusern als Kollektivstrafe, die Kolonisierung des durch Unrecht erlangten Landes, Vertreibungen und Verhaftungen ohne vor Gericht angehört zu werden.  Alle diese Maßnahmen stellen Vergehen gegen die Vierte Genfer Konvention (1949) dar, die Israel mit unterzeichnet hat. Nach dem § 147 der Konvention kommen alle oben genannten Maßnahmen schweren Vergehen der  Konvention gleich und stellen schwere Kriegsverbrechen dar. Israel hat sich bis jetzt absoluter Straflosigkeit erfreut. Und ich möchte Ihnen zeigen, wie Israel dies für sich selbst ausgenützt hat.

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Israels Besatzung ist viel komplizierter als ein Genozid

Israels Funktionäre wurden  Ende letzten Monats in einer  verräterischen Lüge gefangen, als das Land das jüdische Neujahr feierte. Kurz nachdem der populärste Jungenname in Israel „Josef“  erklärt wurde, war das Innenministerium gezwungen, zu sagen, dass an der Spitzenposition tatsächlich der Name „Mohammed“ steht.

Dieser kleine Betrug stimmte überein mit der Rede des palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas bei der UN. Er beleidigte die Israelis, indem  er   Israels Mord an mehr als 2100 Palästinensern in Gaza erwähnte – die meisten  von ihnen Zivilisten. Er bezeichnete dies, was im Sommer in Gaza geschah als „Genozid“.

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Oh Gott, der Antisemitismus!

Für Juden ist Israel heutzutage der gefährlichste Ort in der Welt. Seit seiner Gründung sind in Israel mehr Juden durch Kriege und terroristische Attacken umgekommen als anderswo. Der Krieg in Gaza jedoch hat diesen Unterschied reduziert: mehr als jeder andere Krieg gefährdet er die Juden in der übrigen Welt.

Die Heimstätte der Juden, die Zuflucht der Nation, bietet nicht nur nicht mehr Schutz, sondern bedroht direkt die Juden auch anderswo. Bei der Einschätzung der Auswirkungen des Krieges muss auch dies unter den Verlusten berücksichtigt werden.

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Jüdische Stimme für Frieden: Die palästinensische Schlüssel-„Forderung“ ist ein Grundrecht

Ein e neue 72 Stunden Feuerpause hat in Gaza begonnen. Doch was kommt als Nächstes? Wie müssen aktiv werden und für Gerechtigkeit kämpfen.

Um 12.01an diesem Mittag (Lokaler Zeit) noch eine Feuerpause von 72 Stunden begannen zwischen Israel und Palästina. Da die Verhandlungen sich nur zögernd vorwärts bewegen, (wissen wir kaum etwas). Was wir wissen, ist, dass Gaza  in einem Zustand des Ruins ist .Selbst wenn die IDF keinen weiteren Schuss abfeuert, so war dieser Angriff der mit größter Zerstörung an Leben und Besitz, von dem wir Zeugen sind. Israel hat mehr als 1900 Palästinenser getötet, einschließlich 415 Kinder und mehr als 10 000 verletzt. Man kann sich das fast nicht vorstellen.

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