Verrücktes Land: AIPAC knirscht mit den Zähnen

“Ich werde mich in Washington an den Kongress wenden, nicht nur als Ministerpräsident von Israel, sondern auch im Namen des ganzen jüdischen Volkes,“ erklärte Netanjahu bei einem der Höhepunkte der intensiven öffentlichen Debatte in Israel und den US.  J-Street, die linke amerikanisch jüdische Lobby war schnell und antwortete: „Nein Herr Netanjahu, Sie sprechen nicht für mich. Benjamin Netanjahu hat wohl ein Mandat, um den Staat Israel zu vertreten. Er hat aber kein Mandat, für die Juden in den Vereinigten Staaten zu sprechen.“ Innerhalb weniger Tage war die Petition von mehr als 20 000 amerikanischen Juden unterzeichnet. Sogar  Abe Foxman von ADL – einem  Pfeiler des amerikanisch jüdischen Establishments – forderte  verzweifelt  Netanjahu auf, seine Rede ausfallen zu lassen und den sich ausbreitenden Flächenbrand zu löschen.

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Israel als Problem in der modernen Welt

Die Stimmung in unserer beängstigenden Zeit ist unglaublich kriegerisch, dunkel, apokalyptisch und rachsüchtig. Der ‚Krieg gegen den Terror‘ ist wie ein Virus, der alles infiziert, mit dem er in Berührung kommt. Und er scheint alles zu kontaminieren, von unseren populären TV-Serien bis hin zu den Prozeduren bei Grenzüberquerungen und Reisen irgendwohin nach Übersee. Man kann die Sonntagszeitung nicht lesen, ohne dass einen ein schlechtes Gefühl beschleicht, ein Gefühl der Bedrohung, das an den Nerven zerrt und einem den Morgenkaffee verdirbt. Jeder Tag bringt einen neuen Schock. Und wenn es nicht der Terror ist, der einem den Tag verdirbt, dann ist es mit Sicherheit die Angst vor der globalen Erwärmung oder der Erschöpfung der Erdölreserven.

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Zerstörung von 1177 palästinensischer Gebäude in Jerusalem und der Westbank

Seit Anfang 2015 zerstörte die zivile Verwaltung der israelischen Verteidigungskräfte (IDF) 77 Häuser, Viehställe, landwirtschaftliche Gebäude und andere Gebäude der Palästinenser in der Zone C der Westbank, da sie ohne Genehmigung gebaut worden seien. Die Folge davon ist, dass 110 Menschen, die Hälfte davon Kinder nun mitten im Winter obdachlos sind – nach einem Bericht, der vom UN-Büro  für die Koordination für humanitäre Angelegenheiten zusammengestellt wurde.

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BDS-Bewegung: Freiheit und Gerechtigkeit –

Über die erstaunlichen Dinge, die wir 2014 zusammen erreicht haben

Für Palästinenser und Leute mit Gewissen  wird das Jahr 2014 überall  in schlechter Erinnerung bleiben: Israel führte seine blutigsten Massaker an Palästinensern im belagerten Gazastreifen aus.

Aber 2014 war auch ein Jahr, in dem die Boykott-, Desinvestition- und Sanktions-Bewegung (BDI) große Schritte vorwärts machte.

Wir haben gerade eine Zusammenfassung von einigen der größten BDI-Entwicklungen von 2014 veröffentlicht. Wenn wir auf dieses Jahr zurückblicken, wird deutlich, dass wir in diesem Jahr zusammen Erstaunliches geleistet haben.

Wenn Sie können/Du kannst  schick uns eine Spende, um uns zu helfen, dass wir während des nächsten Jahres noch mehr erreichen.

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Erzbischof Desmond Tutus Israel-Botschaft 29.12.14

Liebe Ellen

Meine größte Angst wird beim Betrachten von dem , was Israel sich selbst antut, hervorgerufen.

Wir sahen, was die Apartheid den Weißen antat. Sie machte es ihnen  möglich, schreckliche Gräueltaten  zu begehen.

Während sie andere de-humanisierten, de-humanisierten sie sich selbst.

Ich sah es in der Gefühlskälte/ Gleichgültigkeit junger israelischer Soldaten an den  Kontrollstellen, wenn sie entscheiden können, ob sie eine werdende Mutter, die dringend zur Entbindung ins Krankenhaus muss - je nach Laune - durchgehen lassen oder nicht.

Ich sah es, als sie Schulen und Krankenhäuser in Gaza bombardierten. Ich sah es, als Siedler uralte palästinensische  Olivenbäume zerstörten.

Das bereitet mir unendlichen Schmerz, besonders wenn ich diese Dehumanisierung bei einem Volk sehe, das Tausende Jahre so gelitten hat.

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