Palästinensisches Rawabi, Hausbauprojekt wartet auf Wasser

Palästinensisches Hausbauprojekt wartet auf Wasser Der Unternehmer Bashar Masri hat $25Mill. Einnahmen verloren Aufgrund  Israelischer Regime- Manöver

Rawabi, Westbank: das Milliarden Dollar schwere Projekt einer palästinensischen Mittelklassestadt auf einer  Bergkuppe war gerade dabei, die ersten Bewohner willkommen zu heißen, als das israelische Regime  im letzten Monat entschied, die elementare Notwendigkeit zurückzuhalten: Fließend Wasser.

Das israelische Regime, das in dem Gebiet die Wasserleitungen kontrolliert, erwartet, dass die palästinensische Behörde wieder zum gemeinsamen Israelisch-palästinensischen Wasserkomitee zurückkehrt, das sie 2010 verlassen hat, weil sie  dem Wasserprojekt , das die illegalen Siedlungen  in der Westbank mit Wasser versorgt, nicht zustimmen wollte.

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Israel galoppiert in den nächsten Krieg in Gaza

Der nächste Krieg wird im Sommer ausbrechen. Israel wird ihm einen anderen kindischen Namen verpassen, und er wird in Gaza stattfinden. Es gibt bereits einen Plan, um die Gemeinden entlang der Grenze zum Gazastreifen zu evakuieren.

Israel weiß, dass dieser Krieg ausbrechen wird, es weiß auch, weshalb – und es ist blindlings dabei dort hinein zu galoppieren, als sei es ein zyklisches Ritual, eine periodische Zeremonie oder eine Naturkatastrophe, die sich nicht vermeiden lässt. Hier und da empfindet man sogar Begeisterung.

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Willkommen in Israel – eine demütigende Angelegenheit

Wir landeten  früh am Samstagmorgen  in Tel Aviv auf dem internationalen  Ben-Gurion-Flugplatz. Die Kinder hatten während des ganzen Fluges geschlafen und mussten für das  Betreten Israels geweckt werden , waren aber noch sehr verschlafen. Der Temperaturunterschied von Berlin/ Tel Aviv machte uns zu schaffen – fünf Mäntel, lange Unterwäsche und warme Socken.

Nach der Passkontrolle gingen wir zur Gepäckrückgabe. Beim letzten Mal gab man noch dem Inspektor den Transitausweis  zurück und ging weiter. Jetzt legte man den Pass über ein Barcode-Lesegerät, das zwei Glastüren öffnete, sodass man hindurch gehen kann. Meine Frau  denkt, dass unser 2jähriges Kind auch ohne dies durchgehen kann, nimmt es auf den Arm und trägt es hindurch.

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Ehemaliger Knesset-Sprecher erklärt, der Zionismus sei zu Ende

Mit seiner Teilnahme an einem Meeting der sozialistisch geneigten Hadash (die Demokratische Front für Frieden und Gleichheit) überrumpelte Avraham Burg, ehemaliger Knessetsprecher und Vorsitzender der “Jewish Agency”, viele Menschen. Aber der ehemalige Laborpartei-Führer meint, dass jeder, der seine Arbeit verfolgt, nicht überrascht sein sollte.

Der ehemalige Knessetsprecher, Avraham Burg sagte, der Zionismus sei mit der Errichtung des israelischen Staates im Jahre 1948 “abgelaufen” und die Gesellschaft solle sich in Richtung Bürgerrechte anstatt Nationalismus bewegen.

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Obama spielt mit harten Bandagen gegen Israel

Nach vielen Jahren offizieller Heuchelei erscheint ein US-Präsident und spiet mit Israel. Neulich gab die US-Regierung einen Bericht von 1987 frei, der Israels geheimes Nuklearwaffenprogramm dokumentiert.

Ich bin ein Kritiker  von Präsident Obama, aber man muss ihn bewundern, wie er  den richtigen Zeitpunkt  für die Veröffentlichung wählte. Ich habe den Verdacht, dass das Weiße Haus dahinter steckt. Im nächsten Monat hat der israelische Ministerpräsident geplant, vor dem Kongress zu sprechen, und zwar auf Geheiß des Sprechers Boehmer. Netanjahus  Thema  soll Irans angebliches Atomwaffenprogramm sein. Die Tatsache, dass weder der Sprecher  noch die israelische Regierung  die Rede mit dem Weißen Haus abgesprochen hat, ist zu einer Kontroverse geworden und aus gutem Grund. Mehrere prominente Mitglieder des Kongresses, unter ihnen der Senator Leahy, haben schon darauf aufmerksam gemacht, dass sie die Rede, die ein transparenter Versuch ist, vor der Wahl ….  boykottieren werden.

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