„Dies ist unser Israel – kein Palästinenser sollte nach Israel kommen“

Wie es einem palästinensischen Amerikaner am Ben Gurion-Flughafen geht,

 

Ich wurde 1945 in West-Jerusalem geboren, wie die jüdische Hälfte von Jerusalem genannt wurde.  Unter einem Kugelschauer, der über unsere Köpfe flog , packte mein Vater  1948 mich und den Rest der Familie und floh am Vorabend  der Errichtung des Staates  in seine Geburtsstadt Nablus. Wir blieben in Rafidia-Nablus und zogen 1952  nach Ramallah, wo mein Vater eine Stelle bei der Post bekam. Ich ging in die Gemeindeschule und 1961 besuchte ich  das Priesterseminar in Beit Jala, um Priester zu werden. 1968 verließ ich das Seminar, wo ich außer Philosophie und Theologie Französisch und Latein lernte. Ich kam im September 1969  in die USA und begann  mit dem Studium an Seton Hall-Universität in South Orange, New Jersey, wo ich meinen Hochschulabschluss in der französischen und spanischen Sprache ablegte. 1975  machte ich  an der Universität Montclair in New Jersey den Magister.

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„Tod den Arabern!“ – der neue inoffizielle Slogan der IDF

„Ich hege keinen Zweifel  in mir, dass die IDF die moralischste Armee der Welt ist,“ sagte der damalige israelische Ministerpräsident Ehud Barak in der Mitte von Israels Belagerung von Gaza 2008-09 – einer Luft und Boden -Invasion, die fast 1500 Palästinenser  - die meisten von ihnen Zivilisten – das Leben kostete.

Jeder vom Kasino und Medienmagnaten Sheldon Adelson bis zum jüdisch-amerikanischen  Strafverteidiger Alan Dershowitz hat die Behauptung in der Hoffnung wiederholt, dass wenn es oft genug gesagt wird, die Welt  glauben wird, dass dies stimmt.

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Mit dem Iran-Abkommen macht Israel aus einem Festtag einen Trauertag

Ein intelligentes Israel, das nicht gehirn-gewaschen und von Angst erfüllt ist, sollte in dieser Woche glücklich sein. Der Tag, an dem das Abkommen mit dem Iran erreicht wurde, sollte ein Feiertag sein, an dem  die Verhinderung des nächsten Krieges, des schlimmsten von allen, gefeiert werden sollte. Wenn ein Land behauptet, der Bedrohung seines Überlebens gegenüber zu stehen, was sollte es glücklicher machen, als eine Chance, den Krieg zu verhindern?

Aber es stellt sich heraus, dass in Israel allein die Chance, einen Krieg zu verhindern, eine Katastrophe ist – ein weiterer Holocaust. Eine Apokalypse ist verhütet worden, gewiss um ein Jahrzehnt verzögert - und Israel erklärte eine Notlage. Hilfe, es gibt keinen Angriff auf den Iran. Unsre klugen Pläne sind dazu verdammt, im Papierkorb zu landen.

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Kriegsverbrechen? Wir ???

„KRIEG IST DIE HÖLLE!“ rief  der US-General George Patton  berühmtermaßen aus.

Krieg ist das Geschäft des Tötens des „Feindes“, um ihnen unsern  Willen aufzuzwingen.

Darum ist  „der humane Krieg“ ein Oxymoron.

Der Krieg ist ein Verbrechen. Es gibt wenige Ausnahmen. Ich würde den Krieg gegen das Nazi-Deutschland als Ausnahme ansehen, da es gegen ein Regime von Massenmördern geführt wurde, geleitet von einem pathologischen Diktator, der nicht anders zur Strecke gebracht werden konnte.

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In Israel gehen wir unter Killern und Folterern

In unsern Häusern, Straßen, Arbeitsplätzen und Unterhaltungsorten gibt es tausende von Leuten, die Tausende andere Leute getötet oder gefoltert  oder dies  beaufsichtigt haben. Ich schreibe „Tausende“ anstelle  des ungenauen „viele“ – ein Ausdruck für  etwas, das nicht gezählt/ gemessen werden kann.

Die große Mehrheit derjenigen, die töteten und folterten, sind stolz auf ihre Taten und ihre Gesellschaft  und ihre Familien sind stolz auf ihre Taten – obwohl es gewöhnlich unmöglich ist, die direkte Verbindung zwischen den Namen der Toten und Gefolterten und denen, die töten und foltern herauszufinden. Und wenn es möglich ist, dann ist es verboten „Mörder“ zu sagen. Und es ist verboten  „zwielichtig“ oder „grausame Leute“ zu sagen.

Ich,  grausam? Schließlich sind unsere Hände nicht voller Blut, wenn wir auf den Knopf drücken, was eine Bombe auf ein Haus fallen lässt, in dem 30 Leute einer einzigen Familie leben. „Zwielichtig“ Wie können wir dieses Wort für jemanden benützen, um einen 19Jährigen zu beschreiben, der einen 14Jährigen Jungen tötet, der draußen essbares Grünzeug sucht.

Die jüdischen Mörder und Folterer und ihre direkten Vorgesetzten handeln mit offizieller Genehmigung. Die palästinensischen Toten und Gefolterten, die sie im Laufe der letzten 67 Jahre hinter sich gelassen haben, haben auch  trauernde Familien, für die die Trauer ständige Gegenwart ist. In den Universitätsgängen, in den Geschäftsstraßen, Bussen, Tankstellen und Regierungsministerien wissen die Palästinenser nicht, wer von denen, denen sie dort begegnen, ihre Familien-angehörigen getötet hat.

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