Jüdischer Terror schließt die Schlinge enger um die Palästinensische Behörde

Während der ersten Intifada wagten die Siedler nicht, das Dorf Duma  zu betreten, das Dorf des tödlichen Brandanschlags. Doch seit zwei Jahrzehnten sind die Einheimischen  nicht beschützt worden.

Palästinensische Mitglieder der nationalen Sicherheitskräfte, von Präsident Mahmoud Abbas nehmen an einem Training in der Westbankstadt  Jenin teil.

In den Stunden nach dem Mord in Duma und während des Begräbnisses des 18 Monate alten Ali Dawabsheh, waren die geschockten Bewohner des Dorfes in zwei Lager geteilt: diejenigen, die vom Erscheinen der bewaffneten palästinensischen Sicherheitskräfte  in Uniform  empört waren und diejenigen, die sie bemitleideten.

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Jüdische Terroristen

EINIGE MEINER besten Freunde baten mich, einen Artikel zu schreiben, der die  „Verwaltungshaft“ für jüdische Terroristen bedingungslos verurteilt.

Drei verdächtige Terroristen sind schon nach dieser Methode verhaftet worden.

Sie sind Mitglieder einer Gruppe, die den Lehren von Rabbi Meir Kahane folgen (der Anführer ist tatsächlich sein Enkel). Kahane war ein amerikanischer Rabbiner, der in dieses Land kam und eine Gruppe gründete, die vom Obersten Gericht als rassistisch und antidemokratisch bezeichnet wurde. Sie wurde gesetzlich verboten. Er wurde später in den USA von einem Araber ermordet. Eine Untergrundgruppe seiner Anhänger ist nun in Israel aktiv.

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Die halbe Kinderbevölkerung in Gaza leidet an Nach-Kriegstrauma

Eine neue Untersuchung hat gezeigt, dass  nach einem Jahr  von Israels Militäroperation  im Gazastreifen 51% von Gazas Kindern und 31% der Erwachsenen an Post-Traumatic Stress Disorder leiden.

Die Ergebnisse wurden von Taysir Diab, Vertretender Generaldirektor der Professionellen Angelegenheiten für das Gaza Community Mental Health Programm  bei einem Treffen dargestellt, bei dem diskutiert wurde, wie GCMHP und die GIZ   (deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) enger zusammen arbeiten können.

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Wir haben keine Worte mehr, um die Menge des Leids in Gaza zu teilen

Heute kam ich zum ersten Mal  nach dem Krieg von 2014 nach Gaza. Obwohl ich seit  fast einem Jahr als Menschenrechtsaktivistin in den besetzten Gebieten gearbeitet habe, haben die israelischen  Einschränkungen  und eine prekäre Sicherheits-Situation mich daran gehindert, bis jetzt meine Kollegen hier zu besuchen.

Meine Freunde warnten mich, dass ich Schwierigkeiten haben werde, nachts zu schlafen, aber ich fühlte mich so überwältigt, so erschöpft, dass ich sicher war, ich würde zusammenbrechen, sobald ich mich in das Hotelzimmer zurückziehen würde. Es stellte sich heraus, dass sie Recht hatten: mir das Trauma der andern noch einmal vorzustellen, ist ein Gebiet, auf dem sie schon unerwünschte Erfahrungen hatten.

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Ein Verkehrschaos mitten in der Wüste – eine Demo für Susiya

 

Das Treffen war für  11 Uhr 30 festgesetzt am Bahnhof  in der Arlozorov-Str. Ich kam um 11 Uhr 35 an. Drei Busse waren schon besetzt – „aber keine Sorge, ein vierter wird bald kommen“, sagte der Vertreter der Organisation. „Es wird für jeden, der in Susiya  protestieren will, einen Platz geben.“

Es ist lange her, dass es eine so große Reaktion auf einen Aufruf zur Demo im Wilden Westen, in der West Bank gab. Unter den Passagieren konnten ein paar Langzeit-Aktivisten gesehen werden, die seit Jahren nicht gesehen wurden. Warum hat der Fall Susiya  in Israel und der ganzen Welt solch große Aufmerksamkeit hervorgerufen? Dieses winzige bedrohte Dorf ist es in jeder Weise wert, Unterstützung und Solidarität zu bekommen…

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