Hungerstreik: Offener Brief an Politiker und Medien

FP: Hungerstreik palästinensischer Häftlinge

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie bitten, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten für ein humanitäres Anliegen unseres Vereins einzusetzen.

Zurzeit befinden sich seit mehreren Wochen seit dem 24. April 2014 über 120 sogenannte Administrativ-Häftlinge aus Palästina im Hungerstreik, um gegen ihre Haftbedingungen zu protestieren. Unter der Bezeichnung „Administrativhaft“ nehmen sich israelische Sicherheitskräfte für sich in Anspruch, Menschen zu verhaften und teils über Jahre festzuhalten, ohne dass die Häftlinge ihr Recht auf ein Gerichtsverfahren wahrnehmen können. Ohne Anklage und Verfahren befinden sich zurzeit mehrere Tausend Menschen in Israel in Haft.

Der palästinensische Chefunterhändler Saeb Erekat schrieb im Namen des Präsidenten Abbas einen Brief an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen und die Außenminister von 192 Staaten. Darin wurde die Administrativhaft als „eine der schlimmsten Ungerechtigkeiten der Militärherrschaft im besetzten Staat Palästina“ beschrieben. „Der Hungerstreik der Gefangenen in administrativer Haft bringt die schlimmsten Ungerechtigkeiten des Militärregimes im besetzten palästinensischen Gebiet ans Licht“, schrieb er weiter. Israel müsse diese Maßnahme abschaffen, forderte Erekat in der Stellungnahme.

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Solidarität mit den Hungerstreikenden in Israels Gefängnissen

Mehr als 56 Tage sind palästinensische Administrativhäftlinge (Verwaltungshäftlinge) im Hungerstreik. Sie protestieren gegen die unmenschlichen Praktiken in Israels Haftanstalten, wonach sie ohne Anklage und Gerichtsurteil für viele Jahre weggesperrt werden können. Die Begründung für diese zionistische Variante ist die bedrohte Sicherheit des Staates Israel. Derart Verdächtige wie Nabil Natsheh verbrachten schon 11 Jahre in Administrativhaft in einem Zeitraum von 15 Jahren. Mahmoud Shabaneh verbrachte in nur 10 Jahren 2 Jahre bei seiner Familie.

Es ist wichtig zu wissen, dass Israels Gefängnisverwaltung und Militärgerichte niemals die wahren Gründe (wenn es denn je welche gab) für die Verhaftung von Palästinensern offen legte, geschweige eine Ermittlung, eine Verhandlung und dann ein Urteil folgen ließen. Sie sperren die Menschen für 1-2 Jahre weg, lassen sie für kurze Zeit laufen und wenig später werden sie wieder verhaftet. Diese Praxis wird von der israelischen Besatzungsmacht gerne zur Bedrohung und Entwürdigung der palästinensischen Bevölkerung eingesetzt.

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Wer finanziert eigentlich die israelischen Siedlungen?

Es ist kein Geheimnis, dass Israel mehr als 3 Milliarden US$ jedes Jahr auf den Tisch gelegt bekommt, während weitere horrende Summen ihren Weg unter dem Tisch nehmen. Das zu kommt Kriegsmaterial, Raketen-Schutz, Unterstützung bei der Militärforschung und Ausbildung usw. Kein Land in der über 200-jährigen Geschichte der USA konnte sich einer solchen besonderen Beziehung erfreuen - und das während jeder Regierungszeit eines jeden US-Präsidenten - als der Staat Israel. Genaue amerikanische Quellen reden von mehr als einer Billiarde US$ - die der Steuerzahler in ‚Gottes eigenem Land´ bisher für Zion zu tragen hat(te).

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Das zionistische Projekt in Palästina

Die israelische Geschichte in Palästina ist eine sehr einseitige Geschichte, sie ignoriert die andere Seite des Konflikts, die wiederum eine palästinensische Geschichte ist. Für lange Zeit war Israel erfolgreich im Bestimmen, Kreieren und Fälschen von Fakten und sprach immer davon, dass Palästina ja unbewohnt gewesen sei. „Ein Land ohne Volk für ein Volk ohne Land!“ Nach finsteren Zeit der Judenverfolgung und –Diskriminierung in ganz Europa – angefangen bei den russischen Pogromen bis hin zum Holocaust der Nazis – war der Zionismus gerade in Deutschland besonders erfolgreich und konnten enorme Unterstützung für die jüdischen Kolonisten aus Europa eintreiben und nur wenig später zu Lasten der palästinensischen Bewohner einen eigenen Staat in Palästina gründen. Heute kann man solche Ambitionen nicht ohne Krieg und diverse Blutbäder unter der nun mal vorhandenen indigenen Bevölkerung realisieren. So wurde konsequenterweise Palästina von europäischen jüdischen Kolonisten entvölkert und als Heimat jüdischer Bewohner neu errichtet. Wegen eines britischen Antrages – als Träger des Völkerbundmandats über Palästina nach dem 1. Weltkrieg – wurde 1947 Palästina nach einer UN-Abstimmung zwischen den palästinensischen Bewohnern und den jüdischen Einwanderern – die 56% des Landes zugesprochen bekamen – aufgeteilt.

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NAKBA 2014

Seit 1948 erinnern die Palästinenser an den ‘Nakba-Tag’ – die Katastrophe. Viele Theorien wurden in den letzten Jahrzehnten verfasst, neue Generationen – besonders die in der Diaspora – werden ihre Verbindung zum Heimatland und damit dem verlorenen Heimatland ihrer Eltern vielleicht langsam verdrängen. Die Palästinenser zählen aktuell etwa 12 Millionen Menschen und man findet sie von Neuseeland bis Kanada. Keiner dort wird die Bindung an seine Heimat jemals vergessen. Jeder von ihnen fühlt die Notwendigkeit der Beendigung des ungerechten Zustandes, den ihnen die Interessen einer gewissen Supermacht und die der Zionisten zumuten.

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