31 internationalen Organisationen verurteilen Hauszerstörungen

31 Hilfs-, kirchliche, Menschenrechts-und Entwicklungsorganisationen rufen die Weltführer auf, dringende Aktionen zu unternehmen, um  mit der fortdauernden Zerstörung  aufzuhören. Sie halten die Regierung Israels  verantwortlich, mutwillig palästinensisches Eigentum  und Projekte, die von internationalen Hilfsorganisationen in der Westbank finanziert wurden, zu zerstören.

Während einer Zunahme von Zerstörungen in dieser Woche  riss die israelische Armee mindestens 63 Wohneinheiten  und Grundstrukturen  in 10 palästinensischen Gemeinden in der Zone C (60% der Westbank) ab, wo Israel volle militärische und zivile Kontrolle  hat. Unter den abgerissenen Strukturen waren 12  menschlich lebensnotwendige Bedürfnisse, einschließlich Sonnenkollektor, tragbare Toiletten, Tierställe  und Zelte, die von der EU finanziert worden waren.

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Israel ruft die EU auf, NGOs nicht mehr zu unterstützen

Die israelische Vertreterin des Außenministers Zipi Hotovely hat mit europäischen Außenministern und Botschaftern verschiedener europäischer Länder, bzw. deren Vertretern Konsultationen begonnen, in denen sie nachweisen kann, dass ihre Regierungen NGOs (Nichtregierungsorganisationen) finanziell helfen, die  BDS gegen Israel zu unterstützen.

Diese Organisationen  „schwärzen aktiv Israels Namen rund um die Welt an, klagen es wegen ethnischer Säuberung, Apartheid und Kriegsverbrechen an; erkennen dem jüdischen Volk das Recht auf Selbstverteidigung ab, rufen dazu auf, Israel vor das Internationale Gericht zu bringen und unterstützen das Recht auf Rückkehr,“ sagte sie.

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Kein Wasser

Das ist einer der Wege für ethnische Säuberung.

„Außer unserm Vieh (Schafe)  sind Hunderte von Hühnern, Enten und andern Haustieren  gestorben,“ sagen Bewohner des Dorfes, weil sie  bei ungewöhnlicher Hitze in dieser Region kein Wasser haben.

Der Bürgermeister des Dorfrates Hamzah  Jomaa sagte, die israelische Wassergesellschaft Mekorot hat die Wasserleitung am Sonntag abgeschaltet

Jomaa sagte, dass rund 4000 Leute in dem Dorf  Kafr Qaddum bei Nablus leben, die vor allem von landwirtschaftlichen Produkten leben. Sie leiden nun unter dem Mangel an fließendem Trinkwasser.

Der Dorfrat hat sich an Mekorot gewandt, hat aber keine Antwort von der israelischen Gesellschaft erhalten, warum das Wasser abgestellt wurde und wann  es wieder kommt.

Mekorot, das das palästinensische Untergrundwasser stiehlt und von der israelischen Einschränkung ihrer eigenen natürlichen Resourcen zu benützen  profitiert, liefert (fast) allen palästinensischen Dörfer Wasser, aber auch an alle illegalen israelisch-jüdischen Siedlungen in der Umgebung.  

(Auch die Dörfer Bidiya und Sarta  bei Nablus erhalten kein Wqsser )

Die Israelis, einschließlich der Siedler, haben täglich Zugang zu 300 Liter pro Tag, während ein palästinensischer Bürger in der besetzten Westbank nur etwa 70 Liter erhält.

Dies ist nach der Weltgesundheits-Organisation unter dem empfohlenen Minimum von 100 Liter/Tag für sanitäre Anlagen, Hygiene und zum Trinken.

Machsom Watch,07.08.2015
(dt. Ellen Rohlfs)

Kopf der israelischen Anti-Koexistenz-Gruppe unterstützt das Verbrennen von Kirchen, Moscheen

Der Vorstand der Lehava- Anti-Koexistenz-Gruppe sagte , er unterstütze das Verbrennen von Kirchen und Moscheen.

Rabbi Bentzi Gopstein machte die Bemerkung während eines Symposiums, wo es Dienstagabend in der Wolfson-Yeshiva  um das Themenfeld der Halacha, dem jüdischen Gesetz,  ging. Die Stellungnahme wurde zuerst am Mittwochabend  auf der Haredi-Orthodox-News –website Kikar HaShabbat berichtet, die eine Aufzeichnung der Debatte enthielt.

Andere Mitglieder des Forums waren Rabbi Moshe Klein vom Hadassa-Krankenhaus, Tzuriel Krispel , vertetender Bürgermeister von Elad und Benny Rabinowitz der Haredi Orthodox Zeitung Yated Neeman.

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Israel, Politik des Terrors

Der 1991 geborene Meir Ettinger, Enkel des wegen seiner rassistischen Ziele berüchtigten Rabbiners Meir Kahane, gilt als Kopf und Chefideologe einer rechtsextremistischen Vereinigung.

Auch die mutmaßlichen Mitverschwörer Ettingers tragen ein ähnliches Outfit wie ihr Chef: wilder Bart und lange Haare mit gekräuselten Schläfenlocken. In den Siedleraußenposten fanden sie zusammen.

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