Schüler einer Jerusalemer Elite-Schule rufen zur Verweigerung des Militärdienstes auf

Einer von Dutzenden von Unterzeichnern  eines Briefes  der Israel-Kunst und Wissenschaft-Akademie (IASA): „Gaza war der Strohhalm, der den Rücken des Kamels brach.“

Dutzende von Absolventen der äußerst angesehenen Jerusalemer Akademie veröffentlichten am Sonntag einen Brief, der Israelis aufruft, den Dienst beim Militär zu verweigern.

„Unter einer Regierung die jede Chance für politische oder soziale Normalität tilgt, die aber darin Erfahrung hat, wie man eine massive soziale Bewegung missachtet und neutralisiert, wird die Einberufungsverweigerung  zu einer mutigen staatsbürgerlichen Tat, die  zu einer notwendigen Handlung gegen Verbrechen geworden ist, die wir nicht akzeptieren müssen. Als Folge der im Juli 2014 stattgefundenen Massaker in Gaza und  der Gräueltaten, die in unserm Namen gegen fast 2 Millionen Menschen – die Hälfte von ihnen Kinder -  ausgeführt wurden, können wir nicht mehr schweigen,“ lautete der Brief.

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Israels erster Verteidigungsring im UNO-Sicherheitsrat bröckelt

Israel verliert im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zum Jahreswechsel deutlich an Rückhalt. Dies ist Folge des alljährlichen Austauschs eines Drittels der 15 Mitglieder des Rats, dem laut UNO-Charta "die Hauptverantwortung für die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit" zukommt. Von den fünf zum 1. Jänner neu in dieses Organ entsendeten Staaten stehen drei im Nahostkonflikt - anders als ihre Vorgänger - klar aufseiten der Palästinenser.

Dies ist aktuell von großer Bedeutung, weil die Palästinenserführung über das verbündete Ratsmitglied Jordanien am 17. Dezember eine Resolution eingebracht hat, die der israelischen Besetzung des Westjordanlands nach 50 Jahren ein fest terminiertes Ende setzen soll. Da eine ausreichende Mehrheit für die Beschlussvorlage nicht gesichert scheint, wird gegenwärtig hinter den Kulissen taktiert, um eine Abstimmung erst im Jänner anzuberaumen.

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Während Kinder in israelischer Haft sind , werden sie angegriffen

Die Abteilung der PA für Gefangenenangelegenheiten berichtet heute, dass Dutzende von palästinensischen Minderjährigen, die in isr. Gefängnissen sitzen, vor kurzem von Gefängniswärtern  angegriffen wurden.

Nach der Maan-Nachrichten-Agentur berichtete die Abteilung von Zeugenaussagen zweier palästinensischer Minderjähriger, die  von der Anwältin Hiba Ighbarya im Hasharon-Gefängnis (Zentral-Israel) besucht wurden: der 18-Jährige Muhammad Khaled Sharifeh aus der Altstadt Jerusalems, sagte, er habe die Al-Aqsa –Moschee mittags am 7. Juli verlassen, als er von mehreren isr. Soldaten verhaftet und durchsucht wurde. Seine Hände wurden mit Plastikhandschellen gefesselt.

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Drei israelische Soldaten begehen Selbstmord

Drei israelische Soldaten, die an Tel Avivs Krieg vor kurzem im Gazastreifen teilgenommen haben, habe sich auf Grund psychischer Probleme  das L eben genommen, sagte ein Bericht.

In Israels Tageszeitung Maariv wurde am Montag berichtet, dass die Soldaten, die Mitglieder der Elite Golan-Brigade waren, im Zusammenhang mit der Teilnahme an dem Krieg der 50 Tage an psychischen Problemen litten (Was mich gar nicht wundert. ER)

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Juli ist der blutigste Monat in der Geschichte der palästinensischen Medien

Ein palästinensischer Medienwächter sagte am Donnerstag, dass der Juli der blutigste Monat in der Geschichte der palästinensischen Presse gewesen sei, in diesem Monat wurden neun Journalisten ermordet und acht Medienvertreter während des laufenden israelischen Angriff auf Gaza beschossen.

Das Palästinensische Zentrum für Entwicklung und Medienfreiheit, sagte in einer Erklärung, dass die Beschießung der palästinensischen Medien auch in den August fortdauerten, mindestens sechs weitere Journalisten wurden in den letzten drei Wochen ermordet.

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