Die US-Israel-Beziehungen unter Präsident Obama am Vorabend von Netanjahus Besuch in den US

5 Dinge sollte man  über  die US-Israel -Beziehungen wissen:

  1. Ein starker Verteidiger: Präsident Obama hat Israels Verteidigung konkret und  beispiellos  unterstützt:   Israel bleibt der  höchste Empfänger der US  ausländischen Militärempfänger (FMF), der seit 2009  20,5 Milliarden Dollar erhält

    Die US   versorgten  Israel   2014 mit mehr Sicherheitshilfe als je zuvor.  2016, das  das achte Jahr eines 10Jahre langen  30 Millionen Memorandum zwischen der US und Israel markiert, haben wir den Kongress um  3,1 Milliarden im FMF-Fond für Israel gebeten.

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Wie die Erdgasvorkommen vor dem Gazastreifen zum Epizentrum eines internationalen Machtkampfes wird ( Teil1)

Fast alle augenblicklichen Kriege, Aufstände und anderen Konflikte im Nahen Osten sind mit einem einzigen Problem verbunden, und dies ist auch eine Bedrohung: diese Konflikte sind Teil eines zunehmend wachsenden Wettbewerbs, um fossile Brennstoffe zu finden, zu fördern und zu vermarkten, deren zukünftiger Verbrauch garantiert  zu einer Reihe von verhängnisvoller Umweltkrisen führen wird.

Eine der vielen Konflikte um fossile Brennstoffe in der Region ist voller Gefahren,  die  weithin übersehen wurde, und in seinem Epizentrum liegt Israel. Seine Ursprünge  können  bis in die frühen 90er Jahre verfolgt werden, als israelische und palästinensische Führer begannen, sich  über Gerüchte  über natürliche Erdgasvorkommen im Mittelmeer vor der Küste des Gazastreifen auseinander zu setzen . In den folgenden Jahrzehnten ist dies zu einem vielseitigen Konflikt geworden, in den mehrere Armeen und drei Flotten verwickelt waren. Dies hat schon zehntausenden Palästinensern schreckliches Elend gebracht  und bedroht das Leben von Menschen in Syrien, im Libanon und Zypern. Schließlich könnte es auch Israelis bedrohen.

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Israel vertreibt 120 Beduinen, um eine Müllhalde in Ost-Jerusalem zu schaffen

Der „Bau und Planungsausschuss“ des Jerusalemer Stadtrats  bestätigte einen Plan, dass  120 Beduinen (wahrscheinlich die Jahalin-Beduinen E.R.)vertrieben werden, damit dort und auf deren Weideland eine neue Müllhalde auf ca. 500 Dunum  palästinensischem Land  geschaffen werden kann.  (Neben dem Gelände, auf dem die Jahalin -Beduinen ihre Hütten, Container, und Schule errichtet hatten, ist schon eine Müllhalde. Diese Beduinen wurden jahrelang von den Rabbinern für Menschenrechte betreut … ER)

Die neue  Müllhalde soll nahe der östlichen Zufahrt nach Ost-Jerusalem auf fast 520 Dunum  privatem palästinensischen Land, das  Israel nun beabsichtigt, illegal zu enteignen. Die israelische Zeitung Haaretz sagt, der Plan würde zu einer Enteignung von Land in Al- Issawiyes Nachbarschaft führen  …

Diese neue Müllplatzzone würde die Wohngebiete der Palästinenser in den Ost-Jerusalemer Vororten beeinträchtigen da dies mit Lärm, Staubentwicklung, Gestank und Kontaminierung der Umwelt verbunden ist.

Das Bau und Planungskomitee des Jerusalemer Stadtrats und die israelische Land-Behörde haben bestätigt, dass der Plan nahe der alten Straße, die zum Maale Adumin-Siedlungsblock führte,  ausgeführt werden soll.

Der Müll, der zur neuen Müllhalde gebracht werden soll, besteht  vor allen aus Bauschutt und Müll aus ganz Jerusalem während der nächsten 20 Jahre. Nach Haaretz soll, wenn die Müllhalde voll ist,  dort ein neuer Park entstehen.

Der Rechtsanwalt Sami Ersheid, der die Familie Abu Kheidir in Shufat vertritt, sagte, dies sei seit 20 Jahren  das erste Mal, dass Israel solch eine massive Enteignung von Land in dieser Gegend ausführt.

„Dies  ist ein sehr gefährlicher Plan, weil das Land im Grunde privater Besitz von Palästinensern sei,“  sagt Anwalt Ersheid. Außerdem wird der Park, der in 20 Jahren dort geplant ist, nur jüdischen Siedlern und Israelis dienen, da die (Apartheid)- Mauer das Shufat-Flüchtlingslager und andere palästinensische Vororte  wie Ras Shehade davon trennt

19.2. 15; imemc.org
(dt. geringfügig gekürzt; Ellen Rohlfs, die die Jahalin-beduinen mehrfach besuchte)

Gazaner fliehen vor der Überflutung, die durch Israels Öffnen der Dämme verursacht wurde

Palästinenser wurden aus ihren Häusern evakuiert, nachdem israelische Behörden eine Reihe von Dämmen geöffnet hatten, die das Gaza-Tal überfluteten.

Gaza hat unter der Überflutung gelitten, die Stürme in diesem Winter verursacht haben, was für die Familien, die durch den Konflikt im Jahre 2014 vertrieben wurden, neues Elend schuf.

Mindestens 80 palästinensische Häuser wurden überflutet, nachdem die Wasserpegel in dem Gaza-Tal (Wadi Gaza) auf fast drei Meter angestiegen waren, so dass die Familien zur Evakuierung gezwungen wurden, nachdem die israelischen Behörden mehrere Dämme geöffnet hatten.

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600 Künstler boykottieren Israel

Zusammen mit mehr als 600 Künstlerkollegen verkünden wir heute, dass wir bei kulturellen Veranstaltungen mit Israel kein  „normales Geschäft“ machen.

Wir werden keine professionellen Einladungen nach Israel akzeptieren, auch nicht von Institutionen, die mit der Regierung verbunden oder von ihr finanziert werden.

Seit dem Sommerkrieg im Gazastreifen haben Palästinenser keine Atempause von Israels unerbitterlichem Angriff auf ihr Land, ihren Lebensunterhalt, ihr Recht auf politische Existenz. „2014“, so sagt die israelische Menschenrechts-Organisation B’tselem „war eine der grausamsten und tödlichsten Angriffe während der Besatzung.

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