Israel bemüht sich, Menschenrechtsgruppen zum Schweigen zu bringen

Zwischen Kriegsverbrechen, Siedlungen und ständigen militärischen Zerstörungen von  palästinensischen Dörfern,  ist die israelische Regierung mit einer Menge Kritik von Seiten  von Menschenrechtsgruppen (MRG) konfrontiert. Und sie liebt dies überhaupt nicht. Jahrelanges Verfluchen solcher Gruppen als  „Terror-Enablers“  hat nicht viel gebracht, doch jetzt  verkündigte die israelische stallvertretende Außenministerin Zipi Hotovely einen größeren  diplomatischen Schritt: Sie verlangt von Europa und der übrigen Welt, die Beendigung jeder finanziellen  Unterstützung  der Menschenrechtsgruppen, die etwas über Israel sagen.

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NGO ruft zu sofortigem Ende der Strom-Krise in Gaza auf

Die unabhängige Kommission für Menschenrechte warnte am letzten Samstag vor der sehr erschwerten humanitären Situation in Gaza und zwar wegen des andauernden Stromausfalls.

Der stellvertretende Generalkommissar der Kommission Issam Younis bestätigte in einer Pressekonferenz am Samstag, dass die humanitäre Lage in Gaza sich infolge der anhaltenden Stromausfälle und die Reduzierung der Stromstunden zunehmend verschlechtert.

Er betont – nach Al Ray – dass die Situation unerträglich ist, da die anhaltende Krisis ernste Auswirkungen auf das ganze Leben der Bevölkerung in Gaza hat.“ Die Stromkrise zu politizieren, beeinträchtigt das Leben der Gazaner, deshalb ruft er alle zuständigen Offiziellen auf, verantwortlich zu handeln.

Der Koordinator der Public Relation und Medien in der Kommission Bahgat al-Helo, drückt seine große Sorge über das Leiden der Menschen in Gaza aus.

Die Kommission gibt Aufschluss über die kollektive Notlage: Die Menschen leiden seit neun Jahren unter der verschärften Blockade, kollektiven Strafen, sehr eingeschränkter Bewegung, (Grenzübergänge meist vollkommen gesperrt), der Mangel an Waren, an Dienstleistungen, an Grundbedürfnissen, Sanitätsartikel, Brennstoff und Strom.

Sie fügt noch hinzu, dass die Stromausfälle im Sommer wegen der Hitze besonders ernst sind und so die Menschen ohne Trinkwasser lässt. Dies beeinträchtigt auch sehr die Nierenkranken und die Frühgeburten. Zusätzlich verletzt die israelische Politik, die den Gazastreifen  nicht mit dem nötigen Strom versorgt , schamlos das Internationale humanitäre Gesetz.

Sie betont, dass dies wiederum die Unterzeichnerstaaten der Vierten Genfer Konvention zur direkten unmittelbaren Intervention aufruft,  Druck auf die Besatzung auszuüben, seine Praktiken zu beenden und alle Verpflichtungen übernimmt und alle Rechte der zivilen Bevölkerung in Gaza berücksichtigt.

ICHR ruft zu einem sofortigen Abkommen auf, Die Stromkrise zu lösen und so das Leben der Menschen zu retten.

Imemc, 27. Juli 2015
(dt. Ellen Rohlfs)

25 Prozent mehr Palästinenser in Israel in Haft als 2011

Die Zahl palästinensischer Häftlinge in israelischen Gefängnissen ist in den vergangenen vier Jahren um ein Viertel gestiegen. Dies geht aus aktuellen Zahlenangaben der Regierung hervor, über die israelische Zeitungen berichteten. Ehud Chalevy, Justitiar der israelischen Gefängnisdienste, erstattete demnach im Rechtsausschuss der Knesset Auskunft über den aktuellen Stand und sagte: "Heute sitzen in unseren Haftanstalten 5686 Palästinenser, von denen rund 4000 verurteilt sind."

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Israel zerstört palästinensisches Land, um ein neues Siedlungsprojekt vorzubereiten

Das israelische Militär zerstörte am 11. Juni  palästinensisches landwirtschaftlich benütztes Land vom Dorf  Wadi Fukeen , westlich von Bethlehem, um die Ausdehnung naher israelischer Siedlungen vorzubereiten, berichtet  die Palästinensische Nachrichten-Agentur Wafa.

Nach dem Bürgermeister des Dorfrates Ahmed Sokar kamen IDF-Truppen  von Bulldozern begleitet am frühen Morgen des 11. Juni  und  rissen fast  5 Morgen Land (ca. 20 235 qm) auf , die zwischen  den illegalen jüdischen Siedlungen Beitar Illit und Tzur Hadassah  liegen.

Das Land gehört einem einheimischen Bewohner:  Sabri Manasra.

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Transfer einer Westbank-Kirche an Siedler

Vertuschung:  Amerikanischer Millionär   finanziert: Transfer einer Westbank-Kirche an Siedler

Eine schwedische Gesellschaft, die 2007  errichtet wurde, wurde dazu benützt,den Kauf  und Transfer einer WB--Kirche mit Grund und Boden an Siedler zu finanzieren und zwar von einem amerikanischen Millionär, Irving Mokowitz, berichten israelische Medien.

Scheinwerferlicht wurde  letzte Woche auf die Kirche  und ihr Grundstück geworfen, die nahe am palästinensischen Flüchtlingslager  al-Arroub zwischen Bethlehem und Hebron  auf Grund  widersprechender Behauptungen liegt, was den Besitz des Grundstückes betrifft.

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