Sorgen um den Koordinator des gewaltfreien Widerstands

Die Internationale Liga für Menschenrechte e. V., die Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e. V. und das Palästinakomitee Stuttgart e. V. veröffentlichten am Freitag folgende Presseerklärung:

Der Koordinator des gewaltfreien Widerstands gegen die Besatzung und Besiedlung des Westjordanlands durch Israel, Abdullah Abu Rahma, muss wieder um seine Freiheit sowie um die Sicherheit und körperliche Unversehrtheit seiner Familie und ihr Haus fürchten. Gemeinsam mit dem Bürgerkomitee seines international bekannten Heimatdorfs Bil’in ist Abdullah Abu Rahma mit der Carl-von-Ossietzky-Medaille 2008 (wird seit 1962 jährlich undotiert von der Internationalen Liga für Menschenrechte verliehen, jW) ausgezeichnet worden und wurde von der Hohen Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik sowie von Amnesty International wegen seines Engagements für die Menschenrechte hoch gelobt.

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Presseerklärung der Delegation des Europäischen Parlaments für Beziehungen mit Palästina

Nach einem viertägigen offiziellen Besuch drückte die Delegation des Europäischen Parlaments für Beziehungen mit Palästina ihre Bestürzung über die sich verschlimmernde Situation vor Ort aus.

"Die Strategien der israelischen Besatzung stellen eine direkte Bedrohung für die Zweistaaten-Lösung dar. Die Ausdehnung der Siedlungen, Zerstörungen, Vertreibungen und Zwangsräumungen müssen sofort aufhören“ , sagte die Vorsitzende der Delegation, Martima Anderson. „Die Palästinenser brauchen Hoffnung, Freiheit und Menschenrechte. Der Weg dahin ist, die Besetzung zu beenden.“

Gemäß der EU-Richtlinien bezüglich Kennzeichnung von Waren, die aus den seit 1967 durch Israel besetzten Gebieten kommen, stellte die EU-Delegation Überlegungen an, welche weitere Maßnahmen die EU ergreifen sollte, um dem internationalen Recht und der EU-Gesetzgebung Geltung zu verschaffen.

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Israelischer Oberrabbiner ruft zum Mord auf – 21.1. 16

Über Lilian Rosengarten (Auschwitz-Überlebende)

Wir dürfen einem Palästinenser  nicht erlauben zu überleben, nachdem er verhaftet wurde.   Wenn man ihn leben  lässt und aus der Haft entlässt, wird er andere töten, „ sagte Eliyahu, Wir müssen dieses Übel aus unsrer Mitte entfernen.“

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UNO sieht im Westjordanland 17'000 Bauten vom Abriss bedroht

Tausende Gebäude palästinensischer Einwohner im von Israel kontrollierten Teil des Westjordanlands sind nach Angaben der UNO vom Abriss bedroht. Insgesamt sind laut dem UNO-Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) 17'000 Bauten betroffen.

Israel habe zwischen 1988 und 2014 in den allein unter seiner Kontrolle stehenden Regionen, dem sogenannten C-Gebiet, in 14'000 Fällen die Zerstörung von Gebäuden oder Gebäudekomplexen angeordnet, wie es in einem OCHA-Bericht vom Montag heisst. Davon seien 11'000 Anordnungen noch in der Schwebe.

Vor zwei Wochen hatten 31 internationale Organisationen, darunter Oxfam und Amnesty International, eine «Welle» von Hauszerstörungen im Westjordanland beklagt. Allein in einer Augustwoche seien 63 Bauten zerstört worden, 132 Palästinenser seien obdachlos geworden. Aber auch die reine Bedrohung mit Abrissverfügungen lähme das Gemeindeleben der Palästinenser, teilte OCHA mit.

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Israel verhindert palästinensische Frauen daran , die Al-Aksa-Moschee zu betreten

Israels Polizei hat 15 Frauen daran gehindert, am Sonntag die Al-Aqsa-Moschee zu betreten und verhaftete eine andere Frau, als sie am selben Tag durch ein anderes Tor ging , als Dutzende von Siedlern den Hof der Moschee stürmten – nach dem Jerusalemer Aktivisten  Mahmoud Abu Atta.

Abu Atta erklärte, dass Siedler in großen Gruppen (bis 40 Leute)  in die Al-Aqsa einbrachen. Der Aktivist bemerkte noch, dass  die israelische Polizei  auch  Dutzende von Kindern daran hinderte, den Platz   vor der Al-Aqsa  zu betreten, um an einem Sommerlager teilzunehmen, was sie dazu anregte, vor dem Tor der Moschee.  zu protestieren. Das Jerusalemer Mitglied des Palästinensischen Legislativrates, Mohamed Abu Teir sagte, die Frauen und Kinder daran zu hindern, zur Moschee zu gelangen, sei  das israelische Ziel,  die Präsenz der Palästinenser  in der Moschee zu reduzieren.

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