Fakten zur Nakba

  • 1948 betrug die Bevölkerung Palästinas rund 1,2 Millionen. Während der Nakba wurden rund 800.000 Palästinenser – d.h. 67% der Gesamtbevölkerung – gewaltsam von ihren Wohnsitzen vertrieben.
  • Ungefähr 200.000 Palästinenser flüchteten in den Gazastreifen und verdoppelten dadurch praktisch über Nacht die Bevölkerung des Küstenstreifens.
  • Zionistische Milizen (int. ausgewiesene Terrorgruppen!) sind für Dutzende Massaker im Verlauf der Zeit vor und nach der „Unabhängigkeit Israels“ verantwortlich
  • Über 15.000 Palästinenser – Männer, Frauen und Kinder – wurden gezielt ermordet.
  • 531 Dörfer wurden zerstört und elf Stadtteile entvölkert.
  • Zwischen 1947 und 1949 vertrieben israelisches Militär und Milizen auch über 90.000 palästinensische Christen. Das sind über zwei Drittel der palästinensischen Christen, die einmal mit 117.450 Menschen schon im historischen Palästina mit allen anderen Menschen zusammen lebten. 
  • Am 11. Dezember 1948 verabschiedete die UN-Generalversammlung die Resolution 194 (III), die u.a. Folgendes aussagte: „… dass den Flüchtlingen, die eine Rückkehr wünschen und in Frieden mit ihren Nachbarn leben wollen, erlaubt werden muss, zum frühestmöglichen Zeitpunkt zurückzukehren und eine Entschädigung für Eigentum der nicht Rückkehrbereiten nach den Prinzipien international gültigen Gesetzen erfolgen muss. Das Gleiche gilt für zerstörtes Eigentum der Rückkehrer. Dafür sind die Regierung und verantwortliche Behörden“.